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Rebalancing beginnt damit, dass Du sehen lernst.

Nicht das Interpretieren und Deuten und Verstehen lehrt Dich, einen Menschen zu begleiten und zu berühren.

Zunächst geht es darum, wahrzunehmen was ist.

Der Mensch ist seine eigene Botschaft.

Er will nicht gleich unsere eigene Interpretation aufgedrückt bekommen (bei der wir selbst im Zentrum stehen), sondern als er selbst gesehen und wahr-genommen werden.

Hier beginnt die erste tiefe Berührung.

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„Die Kunst der Medizin besteht darin, den Patienten zu unterhalten, während die Natur seine Krankheit heilt.“ Voltaire (1694-1778)

Menschen sind nicht nur einzelne Organe oder Zellen, sondern ein vielschichtiges System, das mit seiner Umwelt interagiert (systemische Medizin). Von außen wirken ständig Einflüsse auf den Menschen und fordern seine Selbstheilungskraft heraus (Temperaturschwankungen, Viren, Bakterien etc.). Auch im Körperinneren entwickeln sich pathologische Prozesse, wenn z.B. körpereigene Zellen entarten und sich zu Krebszellen entwickeln. Das passiert jeden Tag. Normalerweise wird der Körper damit fertig, die pathologischen Prozesse zu entschärfen, zu bekämpfen und sich entsprechend anzupassen. Selbstheilungskräfte sind Zeit seines Lebens aktiv und wirksam.

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Was passiert, wenn zwei intelligente Systeme sich begegnen und berühren?

"Rocky George James" praktiziert und lehrt seit über 40 Jahren Rebalancing. Er wird die relevantesten Erfahrungen, auf seiner vielleicht letzten Reise nach Deutschland, mit uns teilen. Rocky ist der Einzige (der ursprünglich vier Begründer des Rebalancing), der heute noch Rebalancing unterrichtet.

Was berühren wir ?

Als vor 75 Jahren, Pioniere wie z.B. Ida Rolf, Moshe Feldenkrais, Matthias Alexander ihre innovativen Techniken kreierten, gab es noch keine wissenschaftlichen Studien über die Faszien. Deshalb lohnt sich ein Blick darauf, wie wissenschaftlichen Erkenntnisse unsere Arbeit und unser Verständnis von dem, was wir tun, verändert oder bereichert haben. Wie formen uns die Faszien und wie können wir die Faszien formen? Sind die Faszien wirklich essential für uns?

Sei bereit für ein tieferes Verständnis deiner Hände!

An diesem Wochenende vermittelt Rocky eine tiefere Möglichkeit des Verstehens und Kommunizierens mittels deiner Hände durch die Unterstützung von Worten und Intuition. Abgestimmt auf verschiedene Körpersysteme und in Berührung mit physischen, psychologischen und spirituellen Wellen der Kommunikation, geschieht dies zwischen dir und deinen Klienten in einfacher natürlicher - meist unsichtbarer Art und Weise.

Hören und Lesen

"Ich betonte in meinem Unterricht das Prinzip der "leere Hände"." In den letzten fünf Jahren entwickelte Rocky ein tieferes Verständnis dieses Prinzips. Mittels der eigenen Haltung, Handposition und mentalen Einstellungen, ist es möglich sehr empfänglich zu bleiben, sogar inmitten von tiefen Strichen. Hören und Lesen des Gewebes, also des Menschen, finden parallel statt. Zugleich erfährt der Klient, dass er in achtsamer Art und Weise wahrgenommen, berührt und gehalten wird.

Kommunikation und Ganzheit

Wir heilen nicht.  Wir erinnern und "reconnect(en)" den Körper/Geist/Seele Verbund. Das Prinzip der Ganzheit ist Voraussetzung für Heilung. Mithilfe des Atems und anderer nicht verbaler Werkzeuge kommunizierst du mit dem Fasziensystem, welches Informationen empfängt, lagert und nutzt. Lerne, wie du die Faszien lehrst, den Klienten zu unterstützen.

Rebalancing tiefer verstehen

An diesem Wochenende wirst du auf tiefer Ebene mit anderen Teilnehmern verbunden sein. Die Zusammenarbeit lässt dich Freude erfahren . Du wirst deine eigenen Qualitäten (wieder/neu-) entdecken. Einigen Teilnehmern sind die Prinzipien und Werkzeuge des Rebalancing vertraut. Das ermöglicht ihnen tiefere Inspiration und Neuentdeckungen zu erfahren. Techniken sind ein guter Start auf dieser Entdeckungsreise. Wenn du erst einmal in Bewegung bist, erwartet dich etwas Fundamentales und Reales, mehr als eine Technik, damit du diesen eingeschlagenen Weg im Alltag fortführen kannst.

Fortbildung vom 22. - 24. Juli 2016 in München Mehr Infos unter www.rebalancing.de

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"Verstörende Geräusche aus den Gelenken - das kann doch nicht gesund sein!"

Oft haben Klienten das Gefühl, dass bei einem Knacken, z.B. in der HWS/Wirbelsäule oder einem Knirschen im Kniegelenk, etwas nicht in Ordnung ist. Meist zu Unrecht. Oft sind es harmlose Gründe. Dennoch finden Klienten im Internet schnell vermeintliche Diagnosen: Meniskusriss, poröse Knochen oder Arthrose.

Die Ursachen für die Misstöne überraschen.

Z.B. gibt es die These, dass eine Blase im Gelenk die Ursache ist. Wird heftig am Gelenk gezogen, bildet sich ein Spalt. Im vergangenen Jahr konnten kanadische Forscher dies bestätigen: Im Kernspintomografen beobachteten sie Probanden in Echtzeit beim Fingerknacken und stellten fest, dass sich dabei ein Spalt von rund 4,5 Millimetern bildete. In diesem Hohlraum entsteht ein Unterdruck, wenn sich die Gelenkflächen voneinander lösen und die Lücke so groß wird, dass Gelenkflüssigkeit diese nicht mehr füllen kann. Das Knacken, das dabei ertönt, gilt als harmlos.

Gerät etwas zwischen die Knorpel, reiben diese Flächen aufeinander – und das hört man. Das Beste was du tun kannst ist dich zu bewegen: Der Knorpel gibt dabei Stoffwechsel-Abfallprodukte ab und nimmt Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit auf. Mit jedem Schritt fütterst du deinen Knorpel.

Eine andere Ursache ist die Altersabnutzung der Knorpel (Verlust von Wasser, eines seiner wichtigsten Bestandteile). Knochen liegen auf Knochen, was sich mitunter durch Knirschgeräusche bemerkbar macht. Auch kein Problem, solange keine Schmerzen auftreten.

Weiter können sich Blockaden lösen, die z.B. durch einseitige lang eingenommene Körperhaltungen entstanden sind. Diese lösen sich mit einem Knacken – von allein,

Viele Klienten nehmen auch Geräusche, etwa beim Kreisen der Schultern, intensiv wahr. Angst führt in diesem Fall eher zu Verspannungen. Schmerzen und Knarren hängen nicht unmittelbar zusammen.

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Am Abend des 03. Juni 2016 ist unser Kollege, ehemaliger Assistent und Freund Niklas Tartler nach schwerer Krankheit, mit klarem Geist heimgekehrt.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gilt in diesen Tagen seiner Familie. Es ist ein Abschied, doch es ist kein Vergessen.

Gott schenke Dir die ewige Ruhe! Und das ewige Licht leuchte Dir! Mögest Du ruhen in Frieden. Amen

"Vielleicht ist es kein Weggehen, sondern Zurückgehen? Sind wir nicht unterwegs mit ungenauem Ziel und unbekannter Ankunftszeit, mit Heimweh im Gepäck? Wohin denn sollten wir gehen, wenn nicht nach Hause zurück?"

Anne Steinwart

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