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Rebalancing berührt uns. Den spür- und sichtbaren Körper, den emotionalen Leib sowie unser Unbewusstes.

Unsere Stimmungen können von Tag zu Tag variieren. Mal sind wir betrübt, mal voller Freude oder Liebe, so dass wir die ganze Welt umarmen können.

"Tiefe" Berührung schafft Bewusstsein - auch über unsere Stimmungen, unsere Bedürfnisse - die sich sichtbar in unserer (Körper-)Haltung ausdrückt.

Im Rebalancing arbeiten wir mit diesen inneren und äußeren Verbindungen, damit der Klient sich dieser mehr bewusst wird. Mit dem Ergebnis , dass sich dem Klienten vielfache Möglichkeiten eröffnen, sich selbst gegenüber mehr achtsam zu sein.

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Der Kalifornier Mark Renneker ist Surfer – und Arzt. Diese Reihenfolge ist ihm wichtig. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt einen ungewöhnlichen erfolgreichen Mediziner vor. Sein Verhältnis zur Medizin und zu seinen Patienten ist ungewöhnlich. Wer von ihm behandelt werden will, muss nach seinen Regeln spielen, bekommt dafür aber eine ungewöhnliche und sehr individuelle Behandlung.

Interessiert? Dann lesen Sie hier den ganzen Artikel.

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Aus "Wir mögen kein Fett" - Fragen an drei ehemalige Chirugen (Herr Wolff, Herr Bauer und Herr Rothmund) im SZ Magazin vom 28.07.2017

WOLFF: Wenn die Indikation nicht stimmt, ist jeder Eingriff überflüssig.

BAUER: Wirbelsäulenoperationen! Es gibt eine Menge Leute, die am Rücken operiert werden, bei denen es nicht notwendig ist. Der Befund im Kernspin und die Beschwerden passen oft nicht zusammen. Viel zu viele Leute werden operiert, weil man etwas im Röntgenbild sieht. Dabei ist überhaupt nicht gesagt, dass die Beschwerden daher kommen. Und hinterher sind sie immer noch da. Oder die Kniespiegelung bei Arthrose: Eine Studie hat gezeigt, dass es Patienten nach einer Arthroskopie mit Knorpelglättung und Gelenkspülung nicht besser ging als Patienten nach einer Placebo-Operation, bei der nur die Haut angeritzt wurde.

ROTHMUND: Ich habe einen Vortrag eines englischen Arztes gehört, Thema Leistenbruch-Operationen. Es wird von Ärztevertretern ja immer beklagt, dass es in England monatelange Wartezeiten gibt, während man in Deutschland angeblich innerhalb von acht Tagen operiert wird. Im Vortrag wurde deutlich: Beim Großteil der Männer verschwanden die Beschwerden während der Wartezeit. Viele Männer über sechzig mit Leistenbruch müssten also nicht operiert werden!

BAUER Ich habe seit drei Jahren einen Leistenbruch, der ist auch nicht operiert.

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Aus der Süddeutschen Zeitung von heute - ein Artikelausschnitt von Werner Bartens

Im Bild wird der dreidimensionale Raum zwar auf zwei Ebenen reduziert, doch der Betrachter erkennt auch die dritte und sieht tiefer. Für die Medizin bedeutet das, die sozialen und psychischen Dimensionen von Krankheit und Gesundheit ebenfalls wahrzunehmen - wie auch die anderen Botschaften, die von Patienten ausgehen.

So ist beispielsweise die Abwehrkraft des Immunsystems ebenso wenig starr gegeben wie die Anfälligkeit für Krankheiten. Ob jemand sich ansteckt und krank wird, hängt von Stimmungen, Erlebnissen und der gesamten psychischen Verfassung ab. "Hormone und Neurotransmitter kreuzen wie Sätze durch unseren Organismus, sie senden Botschaften", sagt der Psychoneuroimmunologe Christian Schubert von der Universität Innsbruck. Diese Botschaften werden aufgenommen und beeinflussen sich wechselseitig: Eine Entzündung wirkt sich auf die Psyche aus, man fühlt sich schlecht; ist womöglich gereizter. Umgekehrt macht eine angeschlagene Psyche anfällig für Entzündungen.

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"Erika Baum arbeitet als Allgemeinmedizinerin, inzwischen seit 35 Jahren. Viele Menschen, die mit Rückenschmerzen zu ihr in die Praxis kommen, erwarten, dass ein MRT-Bild von der Wirbelsäule gemacht wird, mindestens mal soll sie geröntgt werden. Der Dialog zwischen Baum und ihren Patienten geht dann immer in etwa so: „Möchten Sie sich denn operieren lassen, wenn wir was finden?“ – „Nö, operieren lassen würde ich mich nicht.“ – „Na, dann brauchen wir das Bild auch nicht, vom Bild wird’s nicht besser.“

Baum lacht, wenn sie das am Telefon erzählt. Sie weiß, dass es schwer ist, nicht zu operieren, wenn es erst einmal ein MRT- und Röntgenbild gibt, auf dem die Wirbelsäule irgendwie schlecht aussieht. Und sie sieht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schlecht aus. Das haben mehrere Studien gezeigt, in denen MRT-Bilder von den Rücken beschwerdefreier Patienten gemacht worden sind. Auf bis zu fünfzig Prozent davon sind „Veränderungen an der Wirbelsäule“ zu erkennen. Die Hälfte der Leute haben also was an den Bandscheiben – ohne dass ihnen das je Probleme gemacht hätte."

Entnommen aus dem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung "Jetzt aber mal langsam" vom 19.04.2017

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