In der Süddeutschen Zeitung vom 22. März 2016 beschreibt der Autor Werner Bartens wissenschaftliche Erkenntnisse, die beschreiben, dass Verhaltenstherapie und Meditation besser gegen chronische Rückenschmerzen helfen als Spritzen, Medikamente und Physiotherapie.

Das gilt natürlich auch bei Schmerzen im Kreuz, "auch wenn etliche Ärzte und Patienten noch immer glauben, dass Rückenschmerzen ein mechanisches Problem sind, bei dem Spritzen, Physiotherapie, Schmerzmittel und im Zweifel sogar Operationen den Weg zur Linderung weisen."

Ärzte aus den USA haben in einer Studie mit 342 Erwachsenen Patienten aufgezeigt, dass Patienten besser auf Verfahren wie Achtsamkeitsmeditation und Verhaltenstherapie Ansprachen, als auf eine konventionelle Schmerztherapie.

Ärzte um Daniel Cherkin hatten Patienten mit chronischen Rückenschmerzen in drei Gruppen eingeteilt. "Die eine wurde konventionell mit Spritzen, Schmerzmitteln und Physiotherapie behandelt. Die anderen beiden Gruppen nahmen entweder in acht zweistündigen Sitzungen an einer Verhaltenstherapie teil oder lernten durch Yoga und Meditation, besser mit ihrem Schmerz und ihren Gefühlen umzugehen und auf sich zu achten."

61 Prozent der Teilnehmer, die sich intensiv mit ihren Beschwerden auseinandersetzten, "verspürten nach einem halben Jahr eine deutliche Verbesserung. Unter der Verhaltenstherapie stellte sich bei immerhin 58 Prozent der Teilnehmer eine signifikante Linderung ein, während dies mit der üblichen Therapie nur bei 44 Prozent der Probanden gelang."

Schmerzen sind Kopfsache. Dass heißt, dass Ihr Kopf entscheidet, was Ihnen weh tut und was nicht. Deshalb ist eine Behandlungsmethode, wie z.B. Rebalancing, die nicht nur den Körper behandelt, sondern den Menschen als KörperGeistSeele Einheit berührt, auch so erfolgreich in der Schmerztherapie.