"Schmerzen können auch ein Aufruf zur besseren 'Selbstfürsorge' sein. Das bedeutet manchmal, trotz Schmerzen das zu tun, was einem gut tut." sagt Peter Henningsen, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik an der TU München.

Über Ausmaß und Verbreitung von Schmerzen entscheidet die Schmerzweiterleitung und die -verarbeitung.

Dies wird im Artikel von Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung von heute (02.11.2016) beschrieben. "Ohne den Zauber ritueller Handlungen und ohne die Erwartungshaltung der Patienten wären viele Behandlungen wirkungslos oder allenfalls halb so effektiv. Die akademische Medizin hat diese "weichen" Faktoren lange vernachlässigt, dabei beobachten Ärzte immer wieder, dass Medikamente manchen Patienten helfen, anderen hingegen keinerlei Linderung verschaffen."

http://www.sueddeutsche.de/wissen/placebo-forschung-den-schmerz-abschalten-1.3226778

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