In der Süddeutschen Zeitung vom 03. Februar 2012 wird eine kanadische Studie vorgestellt in der elf junge Männer auf einem Fahrradergometer bis zur Erschöpfung radeln. Anschließend wurde zehn Minuten lang ein Bein massiert, das andere nicht. Dann wurden Zellproben aus den Oberschenkelmuskeln verglichen.

Eine Massage wirke vermutlich nach dem gleichen Prinzip wie gebräuchliche Schmerzmittel, schreiben die Forscher im Fachmagazin Science Translational Medicine (online).

"Die Massage aktiviert Gene in den Muskelzellen, die den Körper dazu veranlassen, die Produktion zweier entzündungsfördernder Botenstoffe zu drosseln. Außerdem bilden sich in strapazierten Muskeln nach einer Massage mehr Mitochondrien. Das sind Bestandteile von Zellen, die unter anderem die Heilung verletzter Muskelfasern fördern."

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http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/physiotherapie-massagen-wirken-wie-schmerzmittel-1.1274472