Unser sechster Sinn

Riechen, Hören, Sehen, Tasten, Schmecken – diese fünf Sinne sind uns bekannt. Doch wir Menschen haben noch einen sechsten: die Körperwahrnehmung.

Wir setzen unablässig unser Gehirn ein, damit wir spüren und fühlen können.

Ohne Kontakt mit unseren Gefühlen und körperlichen Wahrnehmungen gerät unsere Fähigkeit, klare Gedanken zu fassen, vernünftig zu handeln und gute Beziehungen zu führen, gründlich aus den Fugen.

Mithilfe unseres Körpersinns können wir richtig gehen, sitzen, Fahrrad fahren oder uns im Dunkeln bewegen. Der Sinn der Körperwahrnehmung - im Fachjargon „Propriozeption“ genannt - navigiert quasi unsere einzelnen Körperteile durch den Raum.

Auch ohne hinzuschauen wissen wir beispielsweise, wo sich unsere Arme und Beine räumlich gerade befinden und, ob sie gestreckt oder angewinkelt sind.

Spüren und Fühlen ist etwas, das wir schon gleich nach unserer Geburt zu erlernen beginnen. Wir lernen es durch Kontakt, Imitation und Umsorgtwerden.